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07.06.2016 | Bewusstsein ist sinnliches Sehen

Bewusstsein stammt aus dem Frühhochdeutschen 'bewissen'. Das lateinische Wort 'conscientia' bedeutet: 'Mit- und Gewissen'. Mit dem Indogermanischen: 'uoida – ich habe gesehen' gelangt man auf den Sehsinn.

Worüber kann sich ein Mensch bewusst werden? Bestimmt über das, was ihm seine Sinne zuführen. Eine starke Rolle übernimmt dabei der Sehsinn. Das Sehen ist die Grundlage unserer Erkenntnis über die Welt und uns selbst. Im Vergleich mit dem anderen, dem Fremden – können wir uns erkennen, in Beziehung setzen und uns bewusst machen. Der Zusammenhang zwischen Sehen und Bewusstsein lässt sich zudem durch die Assoziationen: Auge, Sehen und Licht verstehen. Schliesslich spricht man auch vom 'Licht des Bewusstseins, der Erkenntnis'. Wobei die Sonne, also das Licht das Sichtbare erst sichtbar macht. Wenn wir bewusst erleben sind wir wach und verfolgen eine Absicht.
Sehr interessant beim 'Beleuchten' vom Bewusstsein, fand ich den Zusammenhang mit dem Gewissen: Bekannterweise fühlt man sich gut, wenn man nach seinem Gewissen handelt. So hat man ein gutes oder ein reines Gewissen. Wenn aber jemand entgegen seinem Gewissen handelt, so hat er ein subjektiv schlechtes Gefühl – und ein schlechtes, nagendes Gewissen gilt als fehlende Harmonie im Bewusstsein.

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